Urlaub Teil 1: Beijing

Nachdem der Flug von Jana & Axel nach Shanghai gestrichen wurde, haben wir uns direkt in Peking getroffen, somit musste ich alleine fliegen was aber O.K. war. Der Hinflug als auch der Rückflug 4 Tage später waren so Lala. In Peking dann das große wiedersehen und der große Schock wie hässlich diese Stadt doch ist. Die ersten Eindrücke versprühten den Charme von Bitterfeld 1985 was sich auch bis zum Ende unseres Aufenthaltes nicht änderte. Beijing Temple of Heaven pagodeBeijing Tianman sqaure

Die ganze Stadt war bevölkert mit Armee, Polizei und Regierungsangehörigen; wirklich widerlich. Unser Hotel (Novotel) war in Ordnung soweit, so dass wir nach dem Einchecken gleich aufbrechen konnten uns den Temple of Heaven anzuschauen. Es war schon sehr kalt dort, denn auch mit 5° haben wir nicht gerechnet. Die Kälte wurde durch bedeutend bessere (aber diesige) Luft ausgeglichen. Der Park mit der Tempelanlage war O.K. Es war der erste große Tempel den ich sah, doch war er auch sehr überlaufen. Nichts desto trotz war es ein guter Start in den Urlaub. Am Abend ging es auch schon schnell ins Bett nachdem es im Hotel zwei Flaschen roten als Absacker gab.

 Beijing wall of echos Beijing Mauer tourist group Beijing Mauer sister Beijing Mauer brother in law Beijing Mauer 4
Für den nächsten Tag war das Forbidden City geplant. Hier haben wir dann mal erlebt was es heißt in einem kommunistischen Staat zu leben. Der Platz des himmlischen Friedens war wiederum gesäumt von Armee und Polizei und an der Stelle des Massakers steht heute ein Verkaufswagen der Coca Cola verhökert. Die verbotene Stadt war unter Renovierung aber dennoch recht interessant. Ein riesiges Gelände das zum großen Teil schon überabreitet ist, voll mit Historik. Nach 2 Stunden waren wir dann auch dort durch und haben uns die Westpagode im Norden des Stadt angeschaut. Erbaut auf einem grotesk aussehenden Hügel, hatten wir einen guten Ausblick auf die Stadt die so viel anders ist als Shanghai. Den Tag beschlossen wir mit einer Peking Ente und live traditionellen Klängen.

Beijing Donald Killer

Beijing Lama Temple sisterBeijing Don't forget where you are
Den dritten Tag war dann eine Tour zur chinesischen Mauer geplant. Wir hatten einen Guide die uns für 40 Euro pro Person an eine sehr weit weg gelegene Stelle brachte, mit Hilfe eines Kleinbusses. Außer wir drei begleitete uns noch ein sehr netter Schotte der in den Staaten lebt. Erste Station war eine Emaillie Fabrik (Verkaufsveranstaltung) und danach ging es nach weiteren 2 Stunden Todesfahrt über die Landstraße zur Mauer. Hier waren wir dann richtig beeindruckt. In einer Schlucht mit einem Damm schlängelte sie sich über Bergkuppen nach rechts und nach links. Nach einem kleine Lunch, zeigte uns unser Guide die Richtung und verabschiedete sich dann?! Faules Pack. Naja, zu viert ging es dann los und inkürzester Zeit überwindeten wir 500 Höhenmeter auf der Mauer, was nicht gerade eine der einfachsten Übungen war. Der Anblick war atemberaubend und der Höhepunkt des ganzen Aufenthaltes. Auch war diese Stelle der Mauer schön leer. Allein waren wir dennoch nicht, denn Verkäufer folgten uns den ganzen Weg hinauf, gespannt ob wir durstig wurden, hungrig wurden oder gar ein Buch kaufen wollen. Ziemlich geschafft ging es zum Abstieg um die 2 stündige Rückfahrt anzutreten (mit Zwischenstop bei Dr. T 😉 ) Am Abend dann, sind wir im Hotel zum Japaner wo es Buffet gab mit all you can drink. Dementsprechend sind wir mit Sake und Bier auch etwas versackt.
Wir entschieden uns den Rückflug nach SH vor zu verlegen, da wir in Beijing wirklich nicht genügend Attraktionen ausmachen konnten.

Beijing Forbidden City
So entschlossen wir uns den letzten Tag im Lama Tempel zu vertreiben, gefolgt von einem Besuch in einem Hutong (traditionelles Haus mit Innenhof) und einem Spaziergang in der Innenstadt (die in Hameln weitläufiger ist) wo es bei einem Australier im „Beijing Hotel“ für jeden ein großes Steak geppart mit gutem Burgunder gab.
Ein kurze Nacht später ging es auch schon nach Shanghai weiter und dem Wissen, das dies der letzte Besuch war in dieser Stadt. Adjektive für Peking: grau, langweilig, überwacht, geordnet, trist. Dies heißt allerdings nicht das es keine Reise wert ist, sofern man auf die Attraktionen steht oder über einen Hang zu post-kommunistischen Bauten verfügt.Beijing City wall

(original von 2007)

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