Drueckertum bei Erich Kuby!

Im Moment – wie in meiner Buecherliste zu sehen – lese ich gerade „Mein Krieg“ von Erich Kuby. In dieser Veroeffentlichung sind Briefe abgedruckt, die er mit seiner Frau waehrend der 6 Kriegsjahre austauschte. Diese Briefe legen ein Zeugnis darueber ab, wie ein voelliger Egoist sich auf dem Ruecken seiner Kameraden durch den Krieg schleuste. Stets darauf besonnen sich selbst den groessten Vorteil zu verschaffen, beschreibt Kuby auf eine sehr unsympathische Art und Weise seine Erlebnisse. Hierbei geht es nicht um Nazitum oder heroische Weltanschauungen, hier geht es schlicht und ergreifend darum, wie man sich in der Gemeinschaft verhaelt. Alle Proletarier und in seinen Augen „Ungebildeten“ sind es kaum wert erwaehnt zu werden, so dass sie nur eine Last in der Welt des Gefreiten Kuby sind.

Mittlerweile ueberlege ich, ob meine kostbare Zeit nicht zu schade ist, sich mit diesem Erguss zu befassen. Egal ob ich es fertiglese oder nicht, auf jeden Fall verschenke ich es danach an jemanden den ich nicht leiden kann. :.

Schliesslich wartet ja „Die Festung“ von Buchheim auf mich. Diese Buch beschaeftigt sich mit der Marine, anstatt wie gewohnt dem Heer. Bin gespannt ob das zu begeistern weiss.

(original von 2008)

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Über arsteutonicus

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