Ludwig Fürbaß – Krieg kann man nicht spielen…

Krieg kann man nicht spielen...

Krieg kann man nicht spielen…

 

Nun, nachdem es langsam schwer wird einen Weltkriegsroman bei Amazon zu finden den ich noch nicht kenne, war es an der Zeit mich mit diesem Werk zu beschäftigen, bei dem das Hauptaugenmerk auf der Waffen-SS liegt. Erzählt wird die Geschichte österreichischen Autors in der „Ich-Perspektive“ also autobiografisch wenn man so will.

Das Buch beginnt mit einer detaillierten Beschreibung der Lebensverhältnisse und…geht so weiter und weiter und weiter. Eine endlose Aneinanderreihung von Personen, deren Aufgaben und Verwandtschaftsgrade die bereits nach 10 Seiten das Verlangen aufkeimen lässt, das Buch wieder ins Regal zu stellen. Nach ca. 50 Seiten kommt die Geschichte dann langsam in Fahrt, wobei der Schreibstil allerdings der selbe bleibt. Somit hat man eine 400 Seiten lange Beschreibung die immer nach dem selben Muster stattfindet: wir waren dort, mit diesen Personen, habe dieses getan und sind dann nach dort weiter. Die Art und Weise des Schriftbildes zerstört das Leseerlebnis. Normalerweise könnte man das so als schlechtes Buch abhaken, doch das Thema und das Aufgabengebiet des Autors (Hundeführer) ist eigentlich wirklich interessant, sodass es wirklich eine Verschwendung ist. Das Buch hatte wirklich Potenzial zu etwas großem.

 

2 Anmerkungen:

1. den Korrekturleser sollte man seine Lizenz entziehen, das Buch strotzt nur so von Rechtschreibfehlern.

2. die Einstellung zur Rolle der Waffen-SS bei Kriegsgräueln halte ich für ambivalent und zu wenig hervorgehoben.

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Über arsteutonicus

Zu lange hier und zu wenig dort. Aber immer irgendwie am richtigen Platz. Zeige alle Beiträge von arsteutonicus

One response to “Ludwig Fürbaß – Krieg kann man nicht spielen…

  • Neubert

    Dieses Buch wird aus der Sicht eines Soldaten geschrieben. Es ist kein Roman, der unserer Zensur überhaupt zulässig ist. Keiner kann das Leben eines anderen Menschen erklären. Hier ist nur Überleben der Sinn gewesen. So ein junger Mensch mit solchen schlimmen Erlebnissen.

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