Kyoto & Osaka in Japan – pt. 5

Frisch ausgeruht führte uns der  erste Weg in die Lounge zum Frühstück.  Die Auswahl war hier ein wenig geringer als im Hauptraum, dafür hatte man seine Ruhe. Es gibt englische Zeitungen und ansonsten war da wirklich nicht viel los. Nach obligatorischen Würstchen mit Hash Brownies (Roesties) ging es zum ersten Mal wieder zum Sport, was nach vierwöchiger Zwangspause wirklich ungewohnt war. Hier machte ich meine erste intensive Begegnung mit einem Crosstrainer, durchaus ein Gerät das manchmal anstelle des Laufbandes herhalten darf. Der Rhythmus macht mir Spaß.

Osaka Amerika Mura

Osaka Amerika Mura

Osaka Amerika Mura Straße

Osaka Amerika Mura Straße

Der Blick auf die Stadtkarte zeigte uns leider nur eine sehr begrenzte Auswahl an interessanten Zielen in der Innenstadt. Die meisten Besucher Osakas besuchen die Universal Studios oder das Aquarium, beides nicht wirklich unsere Favoriten. Wir entschieden uns also zu einem Besuch von „Amerika Mura“, ein Stadtteil der sich durch amerikanische Geschäfte, trendige Restaurants und abgedrehte Einwohner auszeichnet. Wieder entschieden wir uns zu laufen, was uns 1 Stunde kostete bis wir die offensichtlichen Häuserzeilen sahen. Nun was soll ich sagen, äußerst unspektakulär das Ganze. Es hat mich ein wenig ans Schanzenviertel in Hamburg erinnert, allerdings mit einer oberflächlichen konsumorientierten Atmosphäre. Das interessanteste waren da noch ein Musikladen mit unglaublicher Vinyl Auswahl und die zahlreichen s.g. Love Hotels. Der Rest war Konsum in Reinform, wie überall in dieser Stadt.

Das Mittagessen in der Gegend brachte aber wieder etwas Neues mit sich. Wieder betraten wir einen Suppenshop, der seine Gerichte auf Fotos vor der Tür offerierte. Einmal drinnen, wurden wir freundlich auf einen Automaten in der Ecke hingewiesen. Bei diesem Automaten musste man auswählen und bezahlen; den Bon den man dafür bekommt, gibt man dem Kellner. Nun, in einem Restaurant mit 100 Sitzen, ist das bestimmt eine  unglaubliche Zeitersparnis, aber das Restaurant in dem wir waren, hat gerade einmal 25 Sitzplätze die allesamt leer waren als wir dort aßen. Interessant war es allemal, der Nutzeneffekt diskutabel.

Osaka Suppenautomat...

Osaka Suppenautomat…

Wir verließen dieses Trauerspiel an Attraktion und schlenderten zurück zum Hotel. Unterwegs ist meine liebe Frau noch in eine Mall, die eine seltene und trendige Marke beherbergt. Diese Mall attackierte alle meine Sinne und es schien, als ob sie es darauf abgesehen hatte mir in allen Organen Krebs zu verursachen. Es war laut, grell, hässlich, teuer! Warum der Ami seinen  Kriegsgefangenen nach Guantanamo geschickt hat ist mir ein Rätsel, ein Tag als Verkäufer in dem Teil und jeder Taliban hätte zugegeben kleine Kinder zu essen. Mit der UNO hätten sie dann auch keine Probleme mehr.

Osaka Love Hotel

Osaka Love Hotel – 1 Stunde 12 Euro

Zurück im Hotel hatten wir noch beträchtlich Zeit, jedoch keine Ziele mehr. Der Fernseher spuckte übrigens gerade einmal zwei englische Nachrichtensender aus (CNN und BBC), der Rest war ausnahmslos japanisch. Ebenfalls ein Unding für ein intl. Hotel der IHG Kette. Nach kleiner Pause gingen wir wieder zur Happy Hour in die Lounge, dieses Mal allerdings nicht um dort zu essen, sondern nur um „lustig“ zu werden. Nach einer Stunde Cocktail mit Kniffel auf dem Tablet, sind wir wieder raus zur Amüsiermeile ein Restaurant finden. Die Auswahl war schier erschlagend, doch als ich den Holzkohle Grill eines Yakitori Restaurants im Schaufenster sah, war die Wahl gefallen. Noch einmal haben wir alles Mögliche am Spieß gegessen und es war wieder erstklassig!

Trotz relativ ereignislosem Tag fielen wir wie die Steine ins gemachte Bett.

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Über arsteutonicus

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