Das Jahr des Pferdes

In diesen Tagen sieht man in Shanghai viele Menschen mit Koffern durch die Straßen ziehen. Wie in jedem Jahr, beginnt ca. 2 Wochen vor dem Feiertag des chinesischen Neujahres die große Flucht zurück nach Hause. China als Land der Wanderarbeiter, lebt von der nicht versiegenden Quelle der Arbeitskräfte aus den fernen Provinzen. In Shanghai sind Schätzungen zufolge 35% aller Einwohner aus anderen Provinzen. Neben der großen Flucht von eben jenen Chinesen, kommt die neu entdeckte Reisefreude der Mittelschicht hinzu, was die Stadt gleich noch leerer macht.

Diese beiden Umstände lassen Shanghai während der Feiertage wie ein Dorf erscheinen. Kein Verkehr, keine Menschenmassen (außer an den Touri Zielen), leere Supermarktkassen. Für 3 Wochen im Jahr ist Shanghai ganz anders als es man sonst kennt.

2014 ist das Jahr des Pferdes. Für den der an Karma glaubt, ein eher mittelmäßiges Jahr, verglichen mit den vorhergegangenen.  Uns soll das nicht tangieren, wir schauen optimistisch ins neue Jahr. Es erwarten uns also ein paar ruhige Wochen, bis es Mitte Februar wieder langsam zur Sache geht.

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Über arsteutonicus

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