Erich Maria Remarque – Der schwarze Obelisk

Der schwarze Obelisk

In meinem Vorhaben die gesamten Werke von Remarque zu lesen, bin ich mit diesem Stück einen erheblichen Schritt weiter gekommen (rein nach subjektiver  Gewichtung). Wie bereits „Der Weg zurück“ oder „Zeit zu leben, Zeit zu sterben“, spielt diese Geschichte wieder zwischen den beiden Weltkriegen.

Protagonist Ludwig Bodmer arbeitet als ehemaliger Soldat im Bestattungsunternehmen Kroll, in einer Kleinstadt namens Werdenbrück, irgendwo in Deutschland. Erzählt wird sein Alltag in dieser Zeit, der sich um das erlebte im großen Krieg, die galoppierende Inflation und Werteverfall dreht. Man bekommt einen recht guten Eindruck über die Umstände dieser Zeit, was lt. Einband auch biografische Züge Remarques inne hat. Es ist eines über die Inflation in Geschichtsbüchern zu lesen, aber eine Beschreibung darüber, wie banale Alltäglichkeiten über Nacht einen Preiszuwachs von 100,000 Mark und mehr haben, gibt doch einen ganz guten Einblick in die Umstände. Zudem ist es interessant zu sehen, wie wir bereits in den ’20 abhängig vom Dollarkurs waren.

Im Moment bin ich bei etwa 50% des Buches und kann es definitiv als eines der besseren von E.M.R. bezeichnen. Zusammenfassung im Wiki.

Advertisements

Über arsteutonicus

Zu lange hier und zu wenig dort. Aber immer irgendwie am richtigen Platz. Zeige alle Beiträge von arsteutonicus

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: