Francois Lelord – Hector und die Entdeckung der Zeit

Hector und Zeit

Als zweites Buch lese ich im Moment dieses Werk so mehr oder weniger nebenbei. Nachdem der Psychiater Hector das Glück und die Liebe bereits ausgiebig erforschte, nimmt er sich diesmal die Zeit vor; einen anderen sehr relevanten Aspekt unseres Lebens.

Während die Suche nach dem Glück ein wirklich liebenswertes Buch war, fand ich persönlich das Thema Liebe eher durchschnittlich abgehandelt. Glücklicherweise hat sich Lelord zwischenzeitlich mit dem unterhaltsamen Roman „Die kleine Souvenirverkäuferin“ beschäftigt, was dem neuen Buch wohl gut tat. Er setzt auf altbewährtes, wie bspw. seine Beziehung zu Clara sowie seine Affinität zu China. So ist Kernpunkt wieder der alte Mönch, der auch schon in den beiden Vorgängern vorkam. Allzuweit bin ich noch nicht, doch es liest sich definitiv interessanter als der Ausflug zur Liebe.

Besonderen Tiefgang haben Bücher dieses Autors nie, aber sie sind immer eine Garant für leichte Unterhaltung, die dann und wann mit einer überraschenden Einsicht aufwartet. Ein Stück Selbsthilfe bei Alltagsproblemen ist jedenfalls wie immer enthalten. Ich denke das für Leser mit einer Beziehung zu Asien das Buch noch interessanter erscheint, als für solche ohne diese Bindung.

Der Autor bei Wiki.

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Über arsteutonicus

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