Neuigkeiten aus China (und Asien)

Es ist Zeit den April einzuläuten und sich anzusehen, was im tollsten Land der Welt mit seinen Anrainern so abgeht. Da hätten wir zunächst diesem Herrn:

Moppel

 Wer dessen Frisur nicht gut findet, der sollte lieber nicht in Erwägung ziehen in Nordkorea zu studieren, denn dort ist es ab diesen Monat für alle männlichen Studenten Pflicht den gleichen Haarschnitt wie der große Führer zu haben. Kein Witz, Konditionierung auf höchstem Niveau. Dagegen erscheint das gestern stattgefundene Seegefecht zwischen dem Norden und Süden ja geradezu trivial. Habe ich schon erwähnt, dass ich eine dreitägige Tour nach Seoul plane? Ein Besuch an der Grenze zur DMZ gehört bei so etwas zum guten Ton, ich werde berichten.

In China selbst hat man sich letzte Woche kräftig vom Philippo an der Nase herumführen lassen. Obwohl eine Seeblockade um die Spratley Inseln Taiwan, Vietnam und die Philippinen vom Betreten dieser abhalten sollte, haben sich ein paar auf einem alten Wrack durch geschmuggelt und sich auf Riff dort festgesetzt. Eine fiese Ohrfeige für China, schließlich handelt es sich im Auge des gängigen KP Kaders ja um Menschen unterster Klasse die nur als Nannys und Schiffsbesatzungen zu gebrauchen sind.

Der MH370 Flug ist immer noch nicht wieder aufgetaucht und man kann sich nur wuenschen, es gibt bald ein Zeichen von dem Flieger. Für Angehörige muss das wirklich ein Trauma sein.

Das hindert aber Internet Idioten nicht daran die übelsten Gerüchte im chinesischen Web zu verbreiten. Ein gängiges momentan ist, dass die USA das Teil abgeschossen haben, weil ein Nuklearforscher aus China an Bord war. Die Regierung hat die Zeichen der Zeit erkannt und zur Mäßigung aufgerufen. Nicht umsonst wurde vor 3 Jahren ein Gesetz erlassen, das jenes Verbreiten von Gerüchten im Internet hart bestraft. Man erinnere sich an die Auswirkungen während der Fukushima Krise als es hieß, Jodsalz helfe gegen Strahlung….

Flieger (bzw. Parker)

 Zu guter Letzt noch ein Blick Richtung Süden, gen Hong Kong und Shenzhen. Dort wütete ein Monsun in den vergangenen Tagen, was zu empfindlichen Störungen im Flugverkehr führte. Eine Maschine von Dragon Air (Budget Arm der Cathay) aus Shanghai konnte nicht in HK landen, weshalb sie nach Shenzhen umgeleitet wurde. Dort traf sie um 21:30 Uhr ein, wobei aber niemand den Flieger verlassen durfte.  Um 7:00 Uhr am nächsten Morgen dürfte die Maschine weiter.

Was sich da abgespielt haben muss kann man nur mutmaßen, aber zwischenzeitlich soll sogar der Strom an Bord ausgefallen sein und Wasser gab es auch keins.

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Über arsteutonicus

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