Das war Seoul…

Da war ich halt mal für 3 Tage allein Südkorea, um genau zu sein in Seoul. Gesehen habe ich viel, obwohl wirklich jeden Tag etwas nicht stimmte.

Tag 1: es regnet nicht, es schifft! Am Tag zuvor bin ich nach einem erstklassigen Flug mit China Eastern in Gimpo gelandet. Das Hotel Aropa ist sehr zentral, wenn auch in der Ausstattung Durchschnitt. Am Morgen nahm ich mir vor das Wahrzeichen den Seoul Tower zu ersteigen. Der ist auf einem kleinen Berg gelegen und man kann durch den Namsan Park dorthin gelangen. Es war heiß, weshalb der Regen nicht viel ausmachte, also zu Fuß auf den Weg. Nach ca. 2 Stunden erreichte ich den Gipfel mit seiner Riesenantenne. Interessant war zu sehen, das fast nur Chinesen als Touris unterwegs waren, kaum eine langer Nasenträger war zu sehen.

Das Wetter war wirklich unter aller Sau, weshalb ich nicht lang dort oben blieb. Die Antenne als solche bestieg ich nicht, bei diesen Preisen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Den Rückweg wollte ich auf der anderen Seite des Berges antreten, verkalkulierte mich aber derbst mit der Zeit. 3 Stunden brauchte ich bis ich wieder am Hotel war: nass, hungrig und ein wenig genervt vom Wetter.

Am Abend dann ab in das 2. Kellergeschoss des Hotels, wo sie so ein Aushilfs-Onsen anbieten. Das war mal richtig klasse, somit verbrachte ich 3 von 4 Abenden in dem Spa. geschlafen habe ich wie ein Toter.

Tag 2: der Palast stand auf dem Plan. Ebenfalls vom Hotel einfach zu Fuß zu erreichen, machte ich mich gegen 10 Uhr morgens auf den Weg. Leider war Dienstag und Dienstag ist in Seoul der Ruhetag für Touristenattraktionen. Ergo: der Laden war zu. machte ich mich also auf den Weg zu einem Hanok Dorf (traditionelle Siedlung) und dem anderen Palast in Seoul. Auf dem Weg kreuzte ich unbewusst das Haus des Premierministers, was mir gleich mal 2 Leibesvisitation einbrockte…

Der Palast an sich war beeindruckend und mutete sehr chinesisch angehaucht an. Der „Secret Garden“ riss mich aber nicht vom Hocker, da können die Jungs nochmal nach Japan schauen, wie so ein Garten aussehen kann. Danach noch einmal zum Namdaemun Markt auf ein Bier und den Abend im Spa beschlossen, fertig war Tag 3. Obwohl, ich sollte noch erwähnen, dass ich an dem Abend mein einziges traditionelles Tisch BBQ zu mir nahm.

Tag 3: der dritte Tag sollte eigentlich die Attraktion werden, wurde aber meine Niederlage. Mittags um 12 sollte es mit der USO zur DMZ an die nordkoreanische Grenze gehen. Ich also dahin, sitze im Bus, mein Magen rebelliert und will das BBQ vom Vorabend abstoßen. Also keine Tour für mich. Stinksauer bin ich zurück ins Hotel gewandert und kurierte mich ein wenig aus. Abends Spa, Tag vorbei, Tag vergeudet. Naja, nächstes Mal, wenn es denn eins gibt.

Das war es auch im wesentlichen. Auf ein paar Eigenarten dieser Reise gehe ich später noch ein.

Advertisements

Über arsteutonicus

Zu lange hier und zu wenig dort. Aber immer irgendwie am richtigen Platz. Zeige alle Beiträge von arsteutonicus

2 responses to “Das war Seoul…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: