Adolf Galland – Die Ersten und die Letzten

galland

Derzeit: ein sehr anspruchsvolles Buch mit autobiografischen Zügen von Galland, einem der wenigen, die in der gleichen Liga wie bspw. Mölders mitspielten. Es ist sehr schön geschrieben, Galland bedient sich einer recht blumigen Schreibweise, die Spass macht und auch lyrisch punktet. Allerdings ist meine Ausgabe Teil eines 3-fach Schubers (zusammen mit Die Baskenmütze & Die verratenen Söhne) bei der die Schrift unglaublich klein gehalten wurde, sodass es seht anstrengend ist zu lesen.

Rein politisch würde ihn zumindest als diskussionswürdig erachten. So manche Randnotiz lässt aufhorchen und lädt zum hinterfragen ein. Als Beispiel sei das das Eingreifen auf Franco’s Seite in den spanischen Bürgerkrieg genannt (Galland war Teil der s.g. Legion Condor) oder die prinzipielle Hinterfragung der Kriegsschuld. Alles in allem gibt es guten Aufschluss darüber, was in der elitären Gedankenwelt des Generalstabs vor sich ging; vor, während und nach dem dritten Reich.

 

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Über arsteutonicus

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