Monatsarchiv: Februar 2016

Derniere Volonte – Prie Pour Moi

DV - PPM

Gerade einmal drei Tage auf dem Markt, schon in meinem Autoradio. Habe mich lange darauf gefreut und nach den ersten 6 Stücken scheint es fast so, als ob sich das auch gelohnt hat. Aufgefallen sind mir zunächst die Streicher mit Cellisten als auch Geigern. Aber auch die altgediente Orgeln kommen nicht zu kurz, während die Trommeln noch recht wuchtig sind. Fakt ist aber auch, dass er zumindest akustisch den ‚Krieg‘ abgelegt hat, denn alles ist ausgereifter stimmiger und – sagen wir mal – professioneller. Nichts kratzt mehr, nichts ist mehr dumpf, nichts wirkt improvisiert; eine poppig abgemischte Produktion wie von den Großen. Ob das gut ist, sei einmal dahingestellt. Mit gefällt es auch jetzt ausgezeichnet, hat mich aber beim ersten Hören nicht so sehr gepackt wie die beiden Vorgänger und schon gar nicht wie die ganz alten Stücke. In puncto Avantgarde / Miltary Pop ist er dennoch der beste.

Erster Anspieltipp wäre meinerseits das abwechslungsreiche und noch am ehesten an die Vorgänger erinnernde Je Serai Toujours.

Bestellt habe ich das Teil übrigens zusammen mit der neuen Deutsch Nepal – Alcohology bei Going Underground, meines Erachtens der beste Mailorder im Metier – schnell, günstig und gute Kommunikation.

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Hookers in Thailand

Wer Thailand (oder ähnliche Länder der Region) einmal bereist hat, der sieht das Problem des Massentourismus von Männern im mittleren Alter in diesem Bild auf engstem Raum zusammengefasst. Der Angelsachse würde sagen, Thailand in a nutshell. Schön auch der letzte Kommentar, der gar nicht so abwegig erscheint…

Hookers at the ATM


Kast-Zahn & Morgenroth – Jedes Kind kann schlafen lernen

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Heilsbringend wird dieses Buch für geplagte Eltern angepriesen, wie Datteln auf einem Basar in Bagdad. Ähnlich wie bei Datteln, kann die eigentliche Erfahrung dann ganz bitter sein.

Da unser Bündel auch so seine Schwierigkeiten hat, haben wir uns dieses ‚Standardwerk‘ einmal angeschafft. Nach den ersten paar Seiten, trat allerdings schon ziemliche Ernüchterung ein. Nichts-sagende Grafiken wechselten sich mit stets wiederholten Phrasen a la Tschakka wir schaffen das! ab, bekräftigt noch durch beliebig austauschbare Fallbeispiele mit noch beliebigeren Kindernamen, dem ganzen wohl Authentizität verleihen sollen.

Vor allem der Informationsgehalt mit angeblichen Hintergrundwissen bewegt sich auf einem Niveau, dass jedem mit nur einem Mindestmaß an Allgemeinwissen bekannt sein sollte; meinetwegen auch Mindestmaß an Bauernschläue. Wer sich als Elternteil nur einmal grundlegend mit der Thematik Babyschlaf beschäftigt hat, wird in diesem Buch eigentlich nur gesammelt feststellen, was er/sie ohnehin schon weiß. Wer bei seinem Kind nicht weiß, dass bspw. eine festes Abendritual wichtig ist, eine Nachtlampe helfen kann und der Schlafrhythmus während des Tages ein wichtiger Determinant ist, der kann in diesem Buch noch einmal Erkenntnis erlangen. Alle anderen sollten einen Bogen darum machen, denn keiner braucht Geld für etwas ausgeben, was er ohnehin schon weiß. Auf das Thema Ferbern geh ich gar nicht erst ein…

Der bisher dato schlechteste (nutzloseste) Ratgeber den wir als junge Eltern erworben haben.


Windige Stimmung bei uns in DUS!

Der ganze Karneval Krempel wurde abgesagt, so ein Unglück aber auch. Nicht das mich das tangieren würde, aber für die eifrigen Wagenbauer tut mir das ja schon ein wenig leid. Da freut man sich wochen- oder gar monatelang, investiert Zeit, Geld und Schweiß und dann das.

Persönlich bin ich in dieser Zeit hin und her gerissen. Einerseits morgens kein Verkehr, andererseits verhaltenes Feedback im Beruf bei Kunden aus den s.g. Hochburgen des Festes. Im Büro herrscht ohnehin gerade etwas – sagen wir mal – frostige Stimmung aufgrund personeller Veränderungen in meiner Abteilung….

Stimmung!